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Newsletter 12/2025

Neues von immoanalysen.at

Beim heurigen ÖVI Bauträgertag 2025 haben wir uns intensiv mit den Zahlen zur aktuellen Marktsituation für Bauträger beschäftigt. Und auch mal ganz grundsätzlich das Zusammenspiel zwischen Angebot, Nachfrage und Preis thematisiert.

 

>> hier zur Analyse

Alle sprechen von der Mietenexplosion in Wien; für diesen Newsletter haben wir uns die Preisentwicklung näher im immofaktencheck angesehen. Dabei zeigt sich: oft sind die Zahlen Kraut-&Rübensalat, Äpfel und Birnen..

>> hier zum Faktencheck

Wir gratulieren zur Fertigstellung einiger Abschlussarbeiten an der TU Wien, zB zum Thema Grundkosten in Wien

>> über die Arbeiten


immoanalyse des monats
immoanalyse des monats
"Es werden 2025 so wenig Wohnungen fertiggestellt wie schon seit Jahren nicht – historisch gesehen aber nicht ganz so dramatisch wie oft berichtet – der Trend der Bewilligungen geht leicht bergauf."

aktuelle Marktdaten – mehr Zahlen von Anderen

Im November war von öffentlichen Stellen Einiges an neuen Zahlen zu sehen, vereinzelt haben Makler, Plattformen und andere PR-Arbeit getrieben: 

  • Statistik Austria hat – wie immer fast ein Jahr danach und immer noch mit Aufschätzungen für die letzten Jahre – die Fertigstellungszahlen für das Jahr 2024 auf Basis des Gebäude- und Wohnungsregisters publiziert: Rund +30.000 im Geschoßwohnungsbau in Österreich, +10.000 in Wien. Das entspricht ziemlich genau dem Haushaltszuwachs im Jahr 2024 in Wien. Der Bedarf liegt laut IIBW und WKW bei 12.000. 
    Erstmalig sind endlich auch die Um-/Aufbauten in Wien in der Statistik erfasst: 2024 wurden so 1.600 Wohnungen fertiggestellt, aber satte 7.000 Wohnungen baubewilligt! 
    >> zur Pressemitteilung der Statistik Austria 
    >> zum immoflash-Bericht  
    >> derStandard-Artikel
  • Die ÖNB hat das Ergebnis eines Forschungsprojektes gemeinsam mit der WU Wien präsentiert und zur spannungsgeladenen sehenswerten Podiumsdiskussion geladen. Unter dem Titel „125 Jahre Immobilienpreise“ wurde erstmalig eine Zeitreihe bis ins 19. Jahrhundert erstellt, wozu 28.000 Kaufverträge aus der Urkundensammlung der Grundbuchgerichte ausgehoben und analysiert wurden. Über den gesamten Zeithorizont gesehen wurden moderat steigende Preise von 1,2 % pro Jahr festgestellt, allerdings mit massiven Wertverlusten aufgrund der Weltkriege. Konklusio: Der Preisanstieg im letzten Jahrzehnt ist auch historisch gesehen bemerkenswert. 
    >> das Video zum Nachschauen
  • Das Maklerhaus Engels&Völkers hat bereits den Reigen der Jahresrückblicke eröffnet und sieht in 2025 das Trendwendejahr: Die Nachfrage wäre heuer gut. Das Mietangebot hätte sich von Mai 2020 bis Oktober 2025 in Wien halbiert. Auf Basis der Grundbuchzahlen von immoserviceAustria, die wiederum auf ZT datenforum zurückgreifen, wird für 2025 bei den Transaktionszahlen ein Plus von satten 21 Prozent gegenüber dem Vorjahr bei Wohnungen erwartet. Der Preis einer Wohnung läge im dritten Quartal 8% über dem Vorjahreswert. >> zum Pressebereich mit bundeslandspezifischen Werten
  • Otto Immobilien hat zu Retail sowie Rechenzentren Marktanalysen veröffentlicht >> hier
  • Immoscout präsentierte neben den oben diskutierten Mietpreisen auch Ergebnisse aus einer Integral-Umfrage vom Jänner 2025 zum Thema Wohnen: Wenig überraschend verbringen rund ein Drittel mehr Zeit zu Hause als vor Corona. 56% würden einen Lottogewinn in Immobilien investieren. >> zur Presseinformation von ImmoScout 
    Eine weitere Datenanalyse zeigt – aufgrund anderer Einflussfaktoren ebenso wenig überraschend –, dass der Preisunterschied von Wohnungen der Energieklasse C im Vergleich zu A bei -31% liegt.
  • ImmoUnited widmete sich im November dem Neubau: Auf Basis von Kaufvertragsdatum und m²-Preisen wurde schon jetzt 2025 mit dem Vorjahr verglichen und eine Preissteigerung von 3,4% diagnostiziert, Wien moderat mit 2,5%, vermutlich von Wohnungen (Anleger+Eigennutzer?). Ebenfalls wenig überzeugend ist die ermittelte Steigerung vom „Anteil an Vorsorgewohnungen“, also wohl Kaufverträge mit Ust, von 17,7% auf 19,2%. Demnach würde auch die Preissteigerung rein bei den Eigennutzerpreisen wohl noch höher ausfallen. Eine kurze Studie exklusiv für den Newsletter zeigt im immofaktencheck: Die Exploreal-Zahlen bleiben auch 2025 bei einem Anlegeranteil von rund 17%, ein deutlicher Rückgang gegenüber 2022 (21%). 
    >> zur Presseinformation
  • Agenda Austria meint unter anderem auf Basis von Eurostat-Zahlen, dass die Mietkostenbelastung in Österreich seit Jahren konstant bei 23% des verfügbaren Einkommens läge. 
    >> hier zur aktuellen Publikation 
    „Wie Österreich seit 1917 seinen Wohnungsmarkt systematisch ruiniert.“ 

Neue Produkte und Funktionen

(Wieder) eine neue Immobilienplattform wurde geboren: alleimmobilien.at
Die Initiative einer neuen Genossenschaft von Maklern namens Propileya verdeutlicht den Wunsch nach Unabhängigkeit von den großen Plattformen. Objektanzahl und der Versuch einer Kartensuche gefallen, fraglich bleibt wie die Kunden dazu kommen sollen.

DataScience Service (DSS) verbessert sein Tool für Bewerter: In ImmAzing CALC gibt es nun ua eine direkte Einbindung der Kaufverträge im Vergleichswertverfahren