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Newsletter 03/2026

Neues von immoanalysen.at

Uns beschäftigt weiterhin das MieWeG-parallelrechnen, schließlich darf ja nur mehr mit 1.April wertgesichert werden. Auch an der FH Wien wird ab sofort viel in Excel gerechnet. Matthias Grosse hat im Februar eine Vorlesung übernommen und außerdem ein Wohngespräch mit dem Standard geführt.

Im aktuellen Fachartikel in der immoaktuell haben wir gemeinsam mit Markus Reithofer fiktiv in die Zukunft geblickt, wobei wir die aktuellen Rechtsmeinungen zur konkreten rechnerischen Auslegung des MieWeGs einfließen haben lassen. Auch Anfragen von Hausverwalter-Software-Anbietern zeigen uns, dass noch immer nicht alle Unklarheiten beseitigt sind. 

>> hier zum Artikel inkl pdf-Download

Die Vorlesung Statistik für die Immobilienwirtschaft an der FH Wien der WKW wurde von Grund auf neu konzipiert. Anhand eines Testdatensatzes von Kaufvertragsdaten werden die grundlegenden statistischen Kenngrößen gelehrt, und auch gleich in Excel angewendet. Antworte mit „Excel“ auf dieses Email und erhalte den Testdatensatz, Anleitungen samt „Lösungen“ zum selber ausprobieren.

>> hier zu den Inhalten und der Präsentation 

Matthias Grosse und Familie ganz privat. Der geschätzte Herr Putschögl vom Standard war bei uns zu Besuch und hat ein Wohngespräch aufgenommen. Möge die Wohnform als Anregung dienen.

>> zu unserem Standard-Wohngespräch 



Foto FH
immoanalyse des monats
"Die Neubaupreise (Eigennutzer laut Kaufvertrag) im 16. Wiener Gemeindebezirk haben sich seit 2022 kaum bewegt (+10,8% = -7,9% preisvalorisiert nach VPI) und liegen im Schnitt bei 6.375 €/m², heute bei 6.540 €/m² (vgl. Wien: heute ca. 6.867 €/m² +14,5%)."

aktuelle Marktdaten – mehr Zahlen von Anderen

Im Februar sorgte die Präsentation des alljährlichen Wohnungsmarktberichtes von EHL+BUWOG für den größten Medienrummel in Fachkreisen. Wirbel bei den größten Bauträgern schafft stets das Bauträgerranking im Immobilienmagazin. Und auch von offizieller Seite gibt es - ein paar wenige - neue Zahlen.

  • Der Baupreisindex der Statistik Austria, also die Preise, die der Bauherr zu bezahlen hat, hat sich im Jahr 2025 nur um 0,8% erhöht. Die Veränderung liegt damit deutlich unter der allgemeinen Inflationsrate für 2025, die schon im Jänner mit 3,6% festgestellt wurde. Die Veränderung der Baukosten, also die Kosten, die den Bauunternehmern entstehen, waren für 2025 mit 2,3% beziffert worden. Damit kam 2025 nur ein Teil der Preiserhöhungen bei den Herstellungskosten in Bauträgerprojekten an.
    >> zur Pressemitteilung zum Baupreisindex
  • Das Datenpaket GWR-Baumaßnahmen der Statistik Austria mit umfassenden Daten aus dem Gebäude- und Wohnungsregister wurde um das Jahr 2024 aktualisiert.
    >> zur Download-Seite
  • Der Wohnimmobilienpreisindex der ÖNB (von DSS errechnet) wurde um das Q4/2025 ergänzt. Erstmalig seit 2022 steigen die Preise wieder um mehr als 2%, für das Gesamtjahr 2025 ergibt das ein Plus von – verglichen mit der Inflation – immer noch mageren 1,0%. Nach dem deutlichen Abschwung nach 2022 sind nun auch gebrauchte Wohnungen vom Preisanstieg umfasst. 
    >> hier zu den Werten
  • Die vierteljährliche Umfrage unter heimischen Kreditinstituten „Bank Lending Survey“ der ÖNB zeigt, dass in der Branche mit einer anhaltenden Erholung der Nachfrage nach Wohnbaukrediten gerechnet wird.
    >> zum ÖNB-Report „Kreditnachfrage steigt, während sich Wirtschaft langsam erholt“
  • Die Anzahl an Terminen von Zwangsversteigerungen von Wohn- und Gewerbeimmobilien stieg laut alljährlicher Auswertung von SmartFacts im Jahr 2025 doch dramatisch um über 50%.
    >> zur Pressemitteilung
  • Die Pressekonferenz zum Wiener Wohnungsmarktbericht von EHL und BUWOG war geprägt von sehr eindringlichen Warnungen vor einer Wohnungskrise in Wien. 16.000 neue Wohnungen würden pro Jahr gebraucht werden, aber nur 10.000 fertiggestellt. Heuer werde es in Wien wohl nur etwas mehr als 8.000 neue Wohneinheiten geben, davon höchstens 6.000 im mehrgeschoßigen Bereich und davon wiederum nur etwas mehr als 2.000 Mietwohnungen. In der Statistik zur Entwicklung der Baubewilligungen wurde recht dramatisch vom extremen Rekordjahr 2019 mit 21.400 Wohneinheiten ausgegangen. Im letzten Jahr waren es nur 5.772 (kleingedruckt: 1. bis 3. Quartal). Klarerweise soll auch hier die Kaufnachfrage weiter befeuert werden.
    >> zur Seite wohnungsmarktbericht.at
  • Das Investment Markt-Update von Otto Immobilien sieht 2025 einen Anstieg am Gesamt-Transaktionsvolumen gegenüber dem Vorjahr um satte 44% und damit wieder auf dem Niveau vor der Zinskrise. 
    >> Investment Markt-Update
  • Ein Blick auf die Preise im Ländle bietet der Vorarlberger Immobilienpreisspiegel von sReal mit vielen Werten auf 18 Seiten
    >> zum Immo-Guide
  • Der immokalkulator hat es mit einer Analyse der Transaktionen am Wiener Wohnungsmarkt nach Wohnungsgrößen in die Fachmedien geschafft: Demnach hätten im Jahr 2025 Wohnungen mit mehr als 80 m² einen Anteil von 34 Prozent ausgemacht, im Jahr zuvor waren es nur 21 Prozent. 
    >> Der gesamte „Jahresbericht“ findet sich hier
  • Mediale Aufmerksamkeit generierte das start-up propcorn mit der „KI-Analyse“, dass in Wien 180.000 Wohneinheiten nur durch Nachverdichtung von öffentlichen Liegenschaften geschaffen werden könnten. Nähere Ausführungen gibt es nicht. Eine AK-Studie kam schon 2018 rechnerisch zu einem ähnlichen „theoretischen Potential“. Grundsätzlich gutes Thema.
    >> zum Standard-Artikel
  • Der Neubauwohnungsmarkt in Oberösterreich ist laut einer Auswertung von Exploreal für die WKOÖ zweigeteilt: Eine Hälfte wird von den Gewerblichen, die andere von gemeinnützigen Wohnbauträgern errichtet. 2026 werden wie in den letzten beiden Jahren etwa 3.500 Wohneinheiten fertiggestellt, zuvor lag der Wert laut Zahlen der Statistik Austria durchwegs bei 5.000. Für 2027 wird ein weiterer Rückgang auf nur noch 2.400 Einheiten erwartet.
    >> hier zur Präsentation
  • Exploreal hat auch heuer wieder gemeinsam mit dem Immobilienmagazin das alljährliche berühmt-berüchtigte Bauträgerranking – allerdings wie üblich zeitversetzt für das Jahr 2024 – veröffentlicht. Während beim Investmentvolumen in Österreich Kallco vor JP vor S+B landet, schaffen es diese Top 3 nicht in die Top 25 der fertiggestellten Wohneinheiten, wo ganz klar die Gemeinnützigen dominieren. Insgesamt wird ein Rückgang der Neubauleistung sowie eine Konsolidierung auf weniger Akteure diagnostiziert. Für 2025 wird von nur noch 26.800 fertiggestellten Wohneinheiten ausgegangen, ein weiteres Minus von 25% gegenüber 2024.
    >> zum Artikel im Immobilienmagazin
  • Immoscout hat sich die Entwicklung der Häuserpreise auf seiner Plattform näher angesehen: Demnach wären die Angebotspreise im letzten Jahr um durchschnittlich 6% gegenüber dem Jahr zuvor gestiegen. Die Nachfrage, also die Anzahl an Anfragen, erhöhte sich gar um 8%.
    >> zur Presseinformation
  • Die Umfragen von Immoscout befassten sich diesmal einerseits mit Digitalisierung und KI in der Branche. Von den 330 Befragten sehen demnach 80 Prozent in KI-gestützten Tools einen „zentralen Erfolgsfaktor“ für die kommenden Jahre, 60% im Bereich „Datenanalyse und Marktbeobachtung“.  Wie gut, dass es immoanalysen.at gibt. 
    Bei einer integral-Umfrage unter 1.000 Befragten wird andererseits von 37% Energiekosten als das problematischste Thema rund ums Wohnen genannt. Die Altersgruppe der 18- bis 29-Jährigen ist wenig überraschend am stärksten von der Wohnkostenbelastung betroffen: 30% nennen es als „zentrales Problem“. 
    >> zur Pressemitteilung zur Digitalisierung
    >> zur Pressemitteilung zu Wohnsorgen
  • Die Wirtschaftsprüfer von BDO haben in ihrem „Immo Investment Barometer“ das Ergebnis einer Umfrage zum Wohnen unter 1.704 Personen aus dem zweiten Halbjahr 2025 veröffentlicht: Demnach würden 79% Wohneigentum bevorzugen, aber nur 45% wohnen darin. 78% empfinden Immobilien kaum noch finanzierbar.
    >> zur Presseaussendung
  • In Deutschland steigen wohl im Gegensatz zu Österreich die Baubewilligungen 2025 wieder recht deutlich um über 10% gegenüber dem Vorjahr, wie das deutsche statistische Bundesamt verlautbart.
    >> zur Pressemitteilung
  • Europaweit wird für das Jahr 2026 ein realer Zuwachs von 2,4% für die Bauwirtschaft laut ifo auf Basis von Euroconstruct prognostiziert, im letzten Jahr waren es nur 0,3%. Ein wesentlicher Treiber ist der Wohnungsneubau. Für Österreich wird freilich noch weiter unter den hiesigen Erwartungen ein weiterer Rückgang auf 34.500 Wohneinheiten gesehen. 
    >> zum Bericht im ifo Schnelldienst
  • Ein Blick in die USA kann auch manchmal spannende Fakten bringen: Anhand von sechs Metropolregionen, in denen mehr Wohneinheiten als im nationalen Durchschnitt fertiggestellt wurden, konnte gezeigt werden, dass Bauen alleine die Leistbarkeitskrise nicht bewältigt. Laut der nationalen American Housing Survey machten in der Miete 1- bis 2-Zimmerwohnungen über 75% aller neu errichteten Einheiten zwischen 2010 und 2023 aus, wohingegen im Eigentum 4+ Zimmerhäuser mit knapp 60% dominierten. Dieser für unsere Verhältnisse doch recht extreme Neubaumix wäre aufgrund der „missing middle“ nicht geeignet, für leistbaren Wohnraum zu sorgen.
    >> zur Studie des Georgetown Center on Poverty and Inequality

Neue Produkte und Funktionen

Das Wohnimmobilien-Dashboard der ÖNB wurde um spannende zusätzliche Grafiken erweitert. So ist etwa die Entwicklung des Wohnimmobilienpreisindexes nun auch nach Preissegmenten ersichtlich. Das günstigste Viertel hätte sich demnach bis 2022 am stärksten verteuert.

>> zum Wohnimmobilien-Dashboard

Seitens des BMLUK Bundesministerium für Land- und Forstwirtschaft, Klima- und Umweltschutz, Regionen und Wasserwirtschaft wurde eine ganz nette Potenzialflächenkarte mit industriellen und gewerblichen Brachflächen veröffentlicht.

>> zur Potenzialflächenkarte

Der Immomarktplatz von WKO und ÖVI erscheint in neuem Design. Durchaus ansprechend. Geplant wäre außerdem ein laufender Relaunch mit verbesserter Nutzerführung. Davon ist bislang kaum etwas zu merken. USP für Suchende bleibt, dass Inserate hier 24 Stunden vor dem restlichen Markt geschalten werden. Für Makler [privat..Inhalt nur für newsletter-Empfänger..]

>> zur News-Seite auf immy.at: „Einladendes Portal“

Lagefrage.at vom geschätzten Kollegen Matthias Funk-Fantini ist nun online und einsatzbereit. Um zumindest 124,50 Euro gibt es eine Bewertung des Standorts im Excel nach dem vor 3 Jahren im Linde-Verlag publizierten Punkteschema als Grundlage für die Frage der Zulässigkeit des Lagezuschlags. [privat..Inhalt nur für newsletter-Empfänger..]

>> zu Lagefrage.at

Sprengnetter Deutschland hat einen neuen „Valuation Hub“ gelauncht. Mit dem neuen Produktangebot kann einerseits eine schnelle automatisierte Bewertung als Preisspanne ermittelt werden, andererseits in einem zweiten Schritt der genaue Wert nach der deutschen ImmoWertV. Ein durchaus überzeugender Ansatz.

>> hier zur Produktseite mit Beispieldokument