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Newsletter 02/2026

Neues von immoanalysen.at

Soeben noch mit MieWeG-Kopfweh ins neue Jahr gestartet, ist der kurze Jänner mit viel parallelrechnen auch schon wieder vorbei. Unseren Jahresausblick hatten wir schon im Dezember gemeinsam mit dem Jahresrückblick erledigt. Die neuen Zahlen von Anderen im Jänner bestätigen uns darin: Die Preise am Immobilienmarkt in Österreich stabilisieren sich 2026.

Wahrscheinlich sogar DAS wichtigste Thema haben auch wir in einem Beitrag aufgegriffen: Leistbares Wohnen.

>> hier zu den Zahlen zum leistbaren Wohnen 

Mit etwas Verspätung und damit so gar nicht zum Wetter passend, präsentieren wir eine weitere sehr gute Abschlussarbeit an der TU Wien: Philipp Distel hat sich die Bedeutung von Freiflächen im Wohnungsneubau angesehen. Unterschätzt: Die Kombination aus Loggia und Balkon.

>> hier zu unserem Blog und seiner Arbeit 



Analyse
immoanalyse des monats
"Die Leistbarkeit von Wohnimmobilien hat sich in den letzten drei Jahren erhöht. Für unselbständig Erwerbstätige ist sie noch lange nicht auf dem Niveau von vor 2010."

aktuelle Marktdaten – mehr Zahlen von Anderen

Im Jänner ging es erwartungsgemäß weiter mit Jahresausblicken und -rückblicken. Erste Büromarkt-Berichte von Makler-Häusern für Wien liegen vor (mit teils widersprüchlichen Zahlen):

  • ÖNB meint zur Preisentwicklung 2025 unter anderem in ORF Interviews, dass die Preise für Eigentumswohnungen und Einfamilienhäuser nominell um 2,1 % gestiegen sind. Inflationsbereinigt sind sie damit bei einer Inflationsrate von 3,8 % ein weiteres Mal real gesunken. In Wien sind die Preise stärker, nämlich um 2,9% gestiegen; Preise für neue Wohnungen im Bereich der Inflation.
    >> zur anschaulichen Presseinformation vom 29. Jänner
  • Die Statistik Austria hat ihre Baumaßnahmenstatistik aktualisiert. Die Baubewilligungen im Q3/2025 bleiben mit rund 13.300 Wohneinheiten auf dem Niveau des Vorjahres. Spannend: Es wurden um über 40% mehr Wohneinheiten in Ein- und Zweifamilienhäusern bewilligt, im Geschoßwohnungsbau sind die Zahlen auf einen historischen Tiefstand von nur rund 5.500 Einheiten um weitere -16% zurückgegangen.
    >> Baubewilligungen Statistik Austria
  • Remax verkündet in seinem schon traditionellen Neujahrsauftakt wenig überraschend eine Verfestigung des moderaten Aufschwungs am Wohn-Immobilienmarkt 2026. Der eigene „RREFIX - Remax Real Estate Future Index“ (Befragung von 650 Remax-Experten) sieht 2026 +3,9% mehr Nachfrage, +2,8% mehr Angebot und +3,4% höhere Preise. So manch ein Suchkunde sieht ein Wunschdenken des Maklernetzwerkes. Remax geht auch bei der Miete selbst in zentralen Lagen von einem kaum höheren Preisanstieg von +4% aus. Besser kaufen als mieten also. Aufgrund der aktuellen Marktsituation wäre dafür noch ein guter Zeitpunkt.
    Zu vermeintlich harten Fakten aus der Vergangenheit: Laut Hochrechnung wurden 2025 um 16% mehr Immobilien verbüchert als im Vorjahr. Das wären immer noch -27,5% gegenüber dem Rekordjahr 2021.
    >> zur sehr ausführlichen „Studie Immobilienmarkt 2026“
  • Remax berichtet auch vom Büromarkt: In Wien erreichte die Neuflächenproduktion 2025 mit 135.000 m² einen Höchstwert, allein 26.000 m² entfielen auf das Projekt Vienna Twentytwo. Für 2026 wird mit einem Wert im langjährigen Schnitt von 65.000 bis 75.000 m² gerechnet.
    >> zur ebenfalls sehr ausführlichen Presseinformation
  • Otto Immobilien sieht hingegen in seiner aktuellen 50. Ausgabe vom Büro-Marktbericht ein Fertigstellungsvolumen 2025 von nur 73.400 m². Für 2026 wird mit 90.850 m² ein Anstieg erwartet. Vienna TwentyTwo wird nämlich erst 2026 fertig. Am Markt wurden rund 200.000 m² Büroflächen vermietet, der Leerstand liege bei einem Höchststand von 4,6%.
    >> zum Büro-Marktbericht
    >> zur Presseaussendung „Starke Vermietungsleistung, Angebot an hochwertigen Flächen bleibt Engpass“
  • EHL sieht am Wiener Büromarkt wieder 132.000 m² Neuflächenproduktion 2025 (inkl Vienna TwentyTwo) und einen Einbruch auf 66.000 m² im Jahr 2026, obwohl die Büros in Vienna TwentyTwo von EHL erst mit Bezugsdatum Q1/2026 gemakelt werden. Am Markt wurde 2025 ein Rekordvolumen von 230.000 m² neu vermietet, die Leerstandsrate liege bei zuletzt leicht gestiegenen 3,8%.
    >> zum Blog-Beitrag „Wiener Büromarkt zeigte sich 2025 überraschend widerstandsfähig“
  • Das Vienna Research Forum, als Zusammenschluss mehrerer Makler, berichtet in seinem Büro-Report zum Q4/2025 über einen Leerstand von 4,6%. An Fertigstellungen wurden rund 100.000 m² gemeldet (etwa so viel wie 2024), die Vermietungen lagen bei rund 201.000 m² (+39% gegenüber 2024).
    >> zur Pressemitteilung „Büromarkt Wien - Vermietungsleistung verliert an Schwung“
  • Der Hotelimmobilienmarkt in Wien boomt laut einem Marktbericht von Christie
    >> Christie: Hoteltransaktionsmarkt Österreich 2025
  • Der Blog-Beitrag zum Wiener Wohnungsmarkt von EHL thematisiert die geringen Fertigstellungszahlen: Im Jahr 2025 erstmals seit fast 10 Jahren unter 10.000 Wohneinheiten, davon nur rund 2.100 freifinanzierte Mietwohnungen und 2.900 geförderte. Mietsteigerungen hätte es in Stadterweiterungsgebieten (+6,7%) sowie in zentralen und sehr guten Wohnlagen gegeben (+9,4%), wobei unklar bleibt, wie das gemessen wurde. EHL rechnet 2026 weiter mit einem deutlichen Preisanstieg bei Mieten um 7 bis 8,5%, die Kaufpreise würden um 3% steigen. Die Neubauleistung wird 2026 voraussichtlich weiter um mehr als zehn Prozent auf rund 8.630 Wohnungen zurückgehen.
    >> zum Blog-Beitrag „Wiener Wohnungsmarkt: Rückblick 2025 & Ausblick 2026“
  • Exploreal geht in seinem Quartalsupdate zum Wohnungsneubau für 2025 von österreichweit 26.800 fertiggestellten WE aus, das ist ein Minus von satten 25% gegenüber dem Vorjahr. Für heuer wird mit einem ähnlichen Niveau gerechnet, 2027 nun mit einem weiteren Rückgang auf 24.500 Wohneinheiten.
    Die Preise sind in den letzten 3 Jahren im Eigentum um 4,4% pro Jahr gestiegen, bei der freifinanzierten Miete um satte +12%.
  • CBRE sieht hingegen in ihrem „Ausblick Immobilienwirtschaft“ einen „leichten Anstieg der Fertigstellungen“. Für Wien wird mit einer Spitzenmiete auf neuem Rekordniveau in Höhe von 20,30 Euro pro Quadratmeter gerechnet.
    >> LinkedIn CBRE Real Estate News
  • Willhaben verzeichnet für Wien erstmals seit Jahren über 20.000 Wohnungen zum Kauf im Angebot in Wien.
    >> zu den "willhaben Immobilien-Trends"
  • Knapp vor unserem Redaktionsschluss schießt willhaben noch zum bereits letztes Jahr breit diskutierten Thema Mietpreisentwicklung nach, mit einem durchaus realistischen Blick: Die Angebotsmieten wären von 2024 auf 2025 deutlich gestiegen. Für 46 Bezirke werden die Durchschnittspreise (Nettomieten?) für 2024 sowie 2025 abgebildet. Unter den Top-Bezirken durchwegs Wiener Gemeindebezike mit max +20% im 20.Bezirk, wohl auch hier wiederum aufgrund der deutlich verbesserten (Neubau-)Objekte (zb Dresdner Straße). Aber auch Tirol, wo willhaben traditionell wenig vertreten ist. Am unteren Ende durchwegs periphere Bezirke. Macht schon Sinn.
    >> zum willhaben-Mietpreisspiegel: Angebotspreise haben auch 2025 spürbar zugelegt
  • Immoscout bringt für Österreich erstmalig Ergebnisse einer Datenanalyse von Sprengnetter. Basierend auf ihrem AVM-Bewertungsmodell würden Häuser und Wohnungen in Schigebieten um bis zu 59% mehr kosten als 2020: In 17 Regionen von Kitzbühel (neues Haus um 1,35 Mio €) bis Semmering (375k €). Der Quadratmeterpreis für eine neue Wohnung läge demnach zwischen 9.250 €/m² (Kitzbühel) und 2.650 €/m² (Semmering).
    >> zur Presseaussendung „Preissprung bei Immobilien in Österreichs Skigebieten“
  • Das neueste Immoscout24-Ergebnis aus einer Umfrage von November 2025 zum Thema Ausmisten: 87 Prozent der Frauen sortieren gelegentlich Kleidung aus, 8 Prozent aller Befragten misten nie aus.
    >> zur Immoscout-Aussendung
  • Laut Immounited liegt die Anzahl an Verbücherungen 2025 mit 115.000 um 15% über dem Vorjahr (nun wieder im Bereich des langjährigen Durchschnitts).
    >> zur Presse-Information „Kräftiger Aufschwung am Immobilienmarkt: Transaktionsvolumina der Wohnimmobilien übertreffen Niveau des Vorjahres deutlich“
  • Raiffeisen sieht für die Preisentwicklung für Wien einen Preisanstieg 2025 um (nur) nominell 0,9 Prozent, für 2026 wird ein Anstieg  von 2,5% prognostiziert (im Dezember lag die Prognose für Österreich bei +3%)
    >> DiePresse: „Raiffeisen sieht 2026 deutlichen Anstieg der Immobilienpreise in Österreich“
    >> Presseaussendung „Wiener Immobilienmarkt: Nachfrage steigt trotz herausforderndem Umfeld“

Neue Produkte und Funktionen

Der Geodatenanbieter WIGeoGIS erweitert sein Angebot und bietet mehr Demografie-, Mobilitäts- und Handelsdaten oder bewirbt es zumindest mehr.  >> zur Presseaussendung

 

Immounited hat – nachdem ZT Datenforum kurz vor Weihnachten ihren Standortbefund released hat – mit einem neuen Standortexposee nachgezogen. Schöne Seiten, von der Titelseite bis zu einzelnen Vergleichswerten – alles im Immounited-Branding – begeistern; [privat..Inhalt nur für newsletter-Empfänger..]

ZT Datenforum kommt [privat..Inhalt nur für newsletter-Empfänger..]